TheaterPACK

TheaterPACK präsentiert:

‪JAZZ IM THEATER 
‪Die Montagsreihe im Laden auf Zeit

Kohlgartenstr. 51, 04315 Leipzig | Eintritt:
8 € / ermäßigt 5

 

30. April 2018, 20 Uhr:

SÄING

jazz 30.4.

In der Nase und am Gaumen beeindrucken SÄING mit intensiven Aromen von Zitronenschale, Grapefruit und Beats. Die Melange aus frischen und lebendigen Hiphop-, Soul- und Jazz-Aromen ist das Resultat aus einer langsamen Reifeperiode mit kalten Nächten und sonnigen, warmen Tagen. Am Gesang brilliert Marietheres Schneider konzentriert, mit einer saftigen Säure und einem erfrischenden Zitronensorbet-Charakter. Die Rhythmusgruppe ist geprägt durch Thomas Tito am Bass, Carsten Nothof an der Gitarre sowie Linus Bahr am Schlagzeug. Felix Geidel am Piano rundet das Geschmacksbild ab. Insgesamt ein spritziger Genuss!

Marietheres Schneider – Gesang
Thomas Tito – Bass
Carsten Nothof – Gitarre
Linus Bahr – Schlagzeug
Felix Geidel – Piano

 

2. April 2018, 20 Uhr:
Stephan Deller Trio

2.4. jazz

Cole Porters „Begin the Beguine“ erzählt von einer Ära, in der Big Bands noch das Zepter der Popularmusik in den Händen hielten. Nun widmet sich ein junges Kollektiv aus Leipzig ehrfürchtig diesem sowie weiteren Werken dieses großen Broadwaykomponisten der 1920er und 1930er Jahre. Das Stephan Deller Trio interpretiert den Song ein bisschen langsamer – wo anfangs nur Geräusche zu vernehmen sind, taucht auf einmal die Titelmelodie auf, darüber gesprochener Text. Ehe man sichs versieht, verführt das Trio in eine träumerische Welt. Als wäre es selbstverständlich, liefern die Musiker hierbei unterschiedlichste Klangfarben, verdichten diese stellenweise zu einem Gemisch aus Obertönen und Luftgeräuschen. Konventionelle Standardformen des Jazz werden nicht als paradox abgestempelt und die facettenreichen Arrangements dürfen auch mal von Popmusik schöpfen.
Namensgeber Deller ist das Bindeglied des Ensembles – organisatorisch wie instrumental mit dem Kontrabass. Dafür hat er sich Jazznachwuchspreisträger Matti Oehl am Altsaxophon ins Boot geholt. Sänger Matthias Boguth hat zuvor mit beiden Mitmusikern schon in seinen eigenen Ensembles gearbeitet und vervollständigt die Band nicht nur vokal, sondern auch mit elektronisch generierten Effekten am Synthesizer.

Matti Oehl – Altsaxophon
Matthias Boguth – Vocal & Efx
Stephan Deller – Kontrabass

 

9. April 2018, 20 Uhr:

Flamink

jazz 9.4.


„Wir spielen mit den zahlreichen Möglichkeiten der Improvisation, legen großen Wert auf komplexe Rhythmen und ausdrucksstarke Harmonien – deutsche Texte, Eigenkompositionen.“
2012 begannen die Musikerinnen etwas Besonderes: „Unser Programm soll klassische Liedkunst mit Jazz verbinden. Da unsere Wurzeln in der Klassik liegen, wir also klassischen Instrumental- und Gesangsunterricht seit unserer Kindheit genossen haben, sind wir mit den Liedern von Clara und Robert Schumann, Franz Liszt und Johannes Brahms vertraut. Wir wollen diese Lieder neu interpretieren“. Anlass dazu war das Konzert zur Verleihung des Liszt-Preises, welchen Cindy Weinhold im selben Jahr erhielt.
2013 begann das Trio Eigenkompositionen zu schreiben, die im Mai 2014 auf ihrem ersten Album veröffentlicht wurden.

Cindy Weinhold – voc, keys
Antonia Hausmann – trb, voc
Tom Friedrich – drums

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16. April 2018, 20 Uhr:

Neon Quartett

jazz 16.4.


 
Neon – das 10. Element im Periodensystem, ein Edelgas – fängt an zu leuchten, wenn man es unter Strom setzt. So ähnlich funktioniert das auch beim gleichnamigen Leipziger Quartett. Unter Einsatz diverser elektronischer Hilfsmittel wird die klangliche Vielfalt der einzelnen Instrumente unglaublich vergrößert und gewohnte Grenzen und Formen verschwimmen. Die Musik basiert aber vor allem auf Zusammenspiel – mit dem Ziel, sich völlig frei von Noten in einem Stück zu bewegen und ein gemeinsames Gespür dafür zu entwickeln, wo es als Nächstes hingeht.

Moritz Land – Gitarre
Tim Remfrey – Schlagzeug
Lukas Growe – Kontrabass
Arthur Kohlhaas – Saxophon



23. April 2018, 20 Uhr:
Maria Sander Quintett plays the music of Adrian Mears

jazz 2304

Das Leipziger Quintett widmet sich dem australischen Posaunisten Adrian Mears.
Seine Musik vereint traditionelle Elemente aus New Orleans und Hardbop mit zeitgenössischem Jazz zu einer Welt aus wilden, treibenden Rhythmen, lyrischen, verträumten Melodien und schweren, ächzenden Grooves.

Georg Demel – tb
Uli Hübner – ts
Valentin Gerhardus – p
Paul Brauner – b
Jan Roth – dr


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